Ausbrüten und Haltung: Wissenswertes

Brutset mit Rcom 10


Brutset mit Rcom 10


Brutapparat Rcom 20

Brutapparat Rcom 50


Informationen: So funktioniert das Ausbrüten von Eiern

Für eine erfolgreiche Brut lesen Sie bitte diese Informationen sorgfältig durch:

 

Lagerung der Bruteier:

  • Eier können nach Erhalt bis max. 3 Tage gelagert werden.
  • Bei Zimmertemperatur

Start des Brütens:

  1. Der Brutapparat wird auf einen stosssicheren Tisch aufgestellt.
  2. Verwenden Sie für den Brutapparat nur destilliertes Wasser. 
  3. Die Raumtemperatur muss konstant sein und es darf nicht zu warm sein. Wichtig: keine direkte Sonneneinstrahlung!        Die Raumtemperatur sollte nicht unter 16°C und nicht über 30°C sein.
  4. Bevor die Eier in den Brutapparat eingelegt werden, das Gerät ca. 2 Stunden vorheizen. Kontrollieren Sie, ob alles funktioniert.
  5. Die Tage bis zum Schlupf werden wie folgt gerechnet: Werden die Eier am Morgen eingelegt, wird dieser Tag als erster gerechnet. Werden die Eier erst nachmittags oder abends eingelegt, wird der darauf folgende als erster gezählt.
  6. Nach dem Einlegen der Eier kann die Luftfeuchtigkeit steigen. Dies ist normal, da die Eier Feuchtigkeit abgeben. Es sollte sich aber in den ersten 5 Tagen zwischen 45-55% einpendeln.
  7. Beim Brutgerät Rcom 10 kann es vorkommen, dass die Luftfeuchtigkeit hoch bleibt (60%). Falls dies der Fall ist, füllen Sie erst wieder Wasser nach, wenn sich die Luftfeuchtigkeit bei 45% eingependelt hat oder dann am 18. Tag. Mit der Luftklappe oben kann die Feuchtigkeit auch ein wenig reguliert werden.
  8. Die Luftfeuchtigkeit kann je nach Zimmerluftfeuchtigkeit variieren. Bei unseren kleinen Brutgeräten, die wir vermieten, ist dies nicht schlimm, jedoch sollte die Luftfeuchtigkeit nicht unter 45% fallen und nicht über 55% steigen. Auch wenn die Luftfeuchtigkeit über längere Zeit etwas variiert, ist das nicht schlimm. Wichtig ist aber, dass die Luftfeuchtigkeit ab dem 18.Tag auf die 70% erhöht wird.
  9. Die Luftfeuchtigkeit muss ab dem 18. Tag auf 70% erhöht werden. Dies wird beim Rcom 10 mit dem Füllen der zweiten Wasserkammer in der Mitte des Brutapparates gemacht (siehe Video). Beim Rcom 20 und 50 muss zusätzlich zum normalen Wasserauffüllen die Luftfeuchtigkeit von 45% auf 70%  erhöht werden (siehe Video).
  10. Bei den Brutapparaten bitte nur destilliertes Wasser verwenden. Dies schont unsere Geräte. Jeden Tag kontrollieren Sie bitte, ob genügend Wasser vorhanden ist und der Brutapparat normal funktioniert. Vergessen wir nicht, es handelt sich bei der Brut um Lebewesen!
  11. Beim Rcom 20 und 50 muss die Wendung am 18. Tag manuell ausgeschaltet werden. Der Rcom 10 läuft vollautomatisch und stellt die Wendung am 18. Tag selbständig ab.
  12. Neu wird beim Rcom 20 und 50 nur noch alle 3 Stunden gewendet. Dies reicht vollkommen aus und schont unsere Geräte. Beim Rcom 10 kann dies nicht auf alle 3 Stunden reduziert werden, da er vollautomatisch läuft. Er wendet jede Stunde einmal.
  13. Küken bleiben im Brutapparat bis sie ganz trocken sind. Eines alleine bleibt im Apparat bis ein weiteres Küken soweit ist.
  14. Zum Schlüpfen der Küken den Raum nach Möglichkeiten etwas verdunkeln, nicht mit einem Tuch oder ähnlichem zudenken (Überhitzungsgefahr) ! Dadurch sind die Küken nach dem Schlüpfen etwas ruhiger bis sie trocken sind und aus dem Brutapparat genommen werden können. Sie behindern die anderen Küken, die noch im Ei sind, weniger beim Ausschlüpfen.
  15. Bei angepickten Eiern kann es bis zu 24 Stunden dauern bis die Küken geschlüpft sind.
  16. Küken, die nicht selbst aus den Eiern schlüpfen, sind meistens nicht überlebensfähig. Wenn ihnen nachgeholfen wird, kann es sein, dass sie nach ein, zwei Tagen sterben.
  17. Den Brutapparat bis zum 23. Tag eingeschaltet lassen. Zum Teil gibt es noch Nachzügler.
  18. Vorheizen: Wärmeplatte oder Wärmelampe müssen 2 Stunden vorgeheizt werden. Wegen Brandgefahr sollte die Wärmelampe ca. 30 cm ab Boden aufgehängt werden. Bei der Wärmeplatte besteht keine Brandgefahr. Diese wird am Anfang ca. 5 cm ab Boden installiert. Ca. 2 Tage nach dem Schlüpfen werden beide Wärmequellen der Grösse der Küken angepasst und danach täglich bei Bedarf die Höhe kontrolliert und angepasst.
  19. Installieren Sie die Wärmequelle so, dass die Küken fliehen können, wenn sie zu warm haben. Wichtig: Es darf keine Stauwärme entstehen. Ebenfalls ist Durchzug zu vermeiden.
  20. Küken können bis zu drei Tage nach dem Schlüpfen vom restlich eingezogenen Eidotter leben. Also keine Sorge, wenn ein Küken einen Tag lang im Brutapparat auf seine Geschwister warten muss.
  21. Küken brauchen neben der Wärmequelle, Kükenfutter und Einstreu jeden Tag frisches Wasser. Es handelt sich um Lebewesen. Daher sollte jeden Tag ein bis zwei mal kontrolliert werden, ob genügend frisches Wasser und Futter vorhanden ist  und die Wärmequelle funktioniert.

Zurückbringen oder -schicken:

  1. Falls Sie uns die Küken zurückbringen möchten, nehmen Sie am besten eine Kartonschachtel (nicht zu gross). Legen eine warme Bettflasche mit einem Tuch darüber hinein und darauf die Küken. So können die kleinen flauschigen Publikumslieblinge transportiert werden, ohne dass diese frieren.
  2. Die Küken können immer am Samstagnachmittag von 13.00-17.00 Uhr bei uns in Linden zurückgebracht werden.
  3. Zurücksenden der Küken per Post ist nicht möglich! Diese können nur zu uns zurückgebracht werden!
  4. Das gemietete Material (ohne Küken) kann auch zurückgeschickt werden. Hier bitte den Absender (identisch mit der Bestell-Adresse und Name) gut ersichtlich und leserlich auf oder in dem Paket vermerken! Das Porto der Rücksendung ist Sache des Mieters.
  5. Alle Artikel sauber und gereinigt retournieren. Für eine notwendige Nachreinigung werden Ihnen 50.- in Rechnung gestellt.
  6. Kontrollieren Sie, ob alle Artikel im Retourpaket vorhanden sind. Fehlende Artikel werden in Rechnung gestellt!

Haben Sie Fragen? Ist Ihnen etwas unklar? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

 

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