Wissenswertes: Ausbrüten und Haltung

Brutset mit Rcom 10

Brutapparat Rcom 20


Informationen: So funktioniert das Ausbrüten von Eiern

Für eine erfolgreiche Brut lesen Sie bitte diese Informationen sorgfältig durch:

 

Lagerung der Bruteier ab dem 3 Tag des Erhalten. Achtung: Die Eier müssen ein- bis zweimal täglich gewendet werden. Am einfachsten werden die Eier wie folgt gewendet:

  • Stellen Sie die Eierschachtel um 90° auf. So liegen die Eier in der Schachtel.
  • Danach wird die Schachtel ein- bis zweimal täglich um 180° gewendet.
  • Bitte Eier nicht auf das dicke Ende stellen.
  • Die Eier sind kühl zu lagern, jedoch nicht im Kühlschrank.
  • Ideale Temperatur für die Lagerung ist 18°
  • Eier können bis max. 10 Tage gelagert werden

Start des Brütens:

  1. Der Brutapparat wird auf einen stosssicheren Tisch aufgestellt.
  2. Verwenden Sie für den Brutappart nur destilliertes Wasser. 
  3. Die Raumtemperatur muss konstant und darf nicht zu warm sein. Wichtig: keine direkte Sonneneinstrahlung! 
  4.  Bevor die Eier in den Brutapparat eingelegt werden, das Gerät ca. 2 Stunden vorheizen. Kontrollieren Sie, ob alles funktioniert.
  5. Die Tage bis zum Schlupf werden wie folgt gerechnet: Werden die Eier am Morgen eingelegt, wird dieser Tag als erster gerechnet. Werden die Eier erst nachmittags oder abends eingelegt, wird der darauf folgende als erster gezählt.
  6. Nach dem Einlegen der Eier kann die Luftfeuchtigkeit steigen. Dies ist aber kein Problem und wird sich wieder normalisieren.
  7. Beim Brutgerät Rcom 10 kann es vorkommen, dass die Luftfeuchtigkeit hoch bleibt (60% und mehr). Falls dies der Fall ist, füllen Sie erst wieder Wasser nach, wenn sich die Luftfeuchtigkeit bei 45% eingependelt hat oder dann am 18. Tag. Mit der Luftklappe oben kann die Feuchtigkeit auch ein wenig reguliert werden.
  8. Die Luftfeuchtigkeit muss ab dem 18. Tag erhöht werden auf 70%. Dies wird beim Rcom 10 mit dem Füllen der zweiten Wasserkammer in der Mitte des Brutapparates gemacht (siehe Video). Beim Rcom 20 und 50 muss zusätzlich zum normalen Wasserauffüllen die Luftfeuchtigkeit von 45% auf 70% höher gestellt werden (siehe Video)
  9. Küken bleiben im Brutapparat bis sie ganz trocken sind. Eines alleine bleibt im Apparat bis ein weiteres Küken soweit ist.
  10. Bei angepickten Eiern kann es bis zu 24 Stunden dauern bis die Küken geschlüpft sind.
  11. Küken, die nicht selbst aus den Eiern schlüpfen, sind meistens nicht Überlebens fähig. Wenn ihnen nachgeholfen wird, kann es sein, dass sie nach ein, zwei Tagen sterben.
  12. Den Brutapparat bis zum 23. Tag eingeschaltet lassen. Zum Teil gibt es noch Nachzügler.
  13. Vorheizen: Wärmeplatte oder Wärmelampe muss 2 Stunden vorgeheizt werden. Die Wärmelampe sollte ca. 20cm ab Boden aufgehängt werden. Wegen Brandgefahr bei der Wärmelampe. Dies ist bei der Wärmeplatte keine Gefahr. Diese am Anfang ca. 10cm ab Boden installieren. Ca. 2 Tage nach dem Schlüpfen können beide Wärmequellen der Grösse der Küken angepasst werden und danach Täglich die Höhe kontrollieren und anpassen.
  14. Stellen Sie die Wärmeplatte so hin, dass die Küken fliehen können, wenn sie zu warm haben. Wichtig: Es darf keine Stauwärme entstehen. Ebenfalls ist Durchzug zu vermeiden.
  15. Küken können bis zu drei Tage nach dem Schlüpfen vom restlich eingezogenen Eidotter leben. Also keine Sorge, wenn ein Küken einen Tag lang im Brutapparat auf seine Geschwister warten muss.
  16. Küken brauchen neben der Wärmequelle, Kükenfutter, jeden Tag frisches Wasser und Einstreu. 
  17. Falls Sie uns die Küken zurückbringen möchten, nehmen Sie am besten eine Kartonschachtel (nicht zu gross). Legen eine warme Bettflasche mit einem Tuch darüber hinein und darauf die Küken. So können die kleinen flauschigen Publikumslieblinge transportiert werden, ohne dass diese frieren.

Haben Sie Fragen? Ist Ihnen etwas unklar? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

 

BRUTDATEN